Hygiene-Demos und Corona-Rebellen: Warum pauschale Abwertung gefährlich ist

Salut und herzlich Willkommen zur 637. Ausgabe des Social Media Briefings. Heute erklären wir, warum im Zusammenhang mit den „Hygiene-Demos“ und den „Corona-Rebellen“ eine pauschale Abwertung gefährlich ist. Zudem geht es um eine Studie, die darlegt, dass WeChat auch nicht-chinesische Accounts überwacht. Ferner lernen wir, dass Facebook News noch nicht so richtig aus den Startlöchern kommt und dass sich mit rein digitalen Influencern ordentlich Geld verdienen lässt - absurd und spannend zugleich. Wir wünschen wie immer eine gewinnbringende Lektüre und bedanken uns für das Interesse an unserer Arbeit, Simon und Martin

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Alle Artikel zum Coronavirus:

  • Warum die virale Infodemie tödlich ist (Briefing #623)
  • Wie das Netz in der Krise helfen kann (Briefing #624)
  • Covid-19 und Content-Moderation (Briefing #625)
  • Grundrechtseingriffe gegen Covid-19 (Briefing #626)
  • Deutschland will Covid-19 mit einer App eindämmen (Briefing #627)
  • 5G ist gefährlich, aber nicht wegen der Strahlung (Briefing #629)
  • Warum Tracing-Apps die Corona-Krise nicht lösen werden (Briefing #630)
  • Facebook eskaliert den Kampf gegen Corona-Fehlinformationen (Briefing #631)
  • Warum so viele Menschen an Corona-Verschwörungstheorien glauben (Briefing #631)
  • Hygiene-Demos und Corona-Rebellen: Warum pauschale Abwertung gefährlich ist (Briefing #631)

„Hygiene-Demos“ und „Corona-Rebellen“: Warum pauschale Abwertung gefährlich ist

Was war

Vergangene Woche haben wir die bislang erfolgreichste Ausgabe unseres Briefings veröffentlicht – zumindest, wenn man die Zahl der Reaktionen, Interaktionen und Seitenaufrufe in unserem Blog als Maßstab nimmt. Die Analyse „Warum so viele Menschen an Corona-Verschwörungstheorien glauben“ * hat uns eine Menge Zuspruch und neue Abos beschert – aber auch Kritik ausgelöst.

Teils fühlen sich Abonnentïnnen, die selbst an den Demonstrationen teilgenommen haben, zu Unrecht als Wirrköpfe abgestempelt. Teils schreiben uns auch die Verschwörungsideologïnnen selbst und wollen uns weismachen, dass Bill Gates die WHO eben doch unter seine Kontrolle gebracht habe.

In der Zwischenzeit habe ich zu dem Thema mehrere Texte für die SZ geschrieben und beobachte dort ähnliche Reaktionen: Allein übers Wochenende kam eine knapp dreistellige Zahl an E-Mails an, manche sachlich, andere wüst, einige justiziabel.

(*) Künftig schreiben wir nicht mehr von Verschwörungstheorien, denn (DLF):

Eine Verschwörungstheorie an sich hat also nichts mit einer Theorie zu tun. Der Begriff gibt Propaganda, Desinformation und Lügen nur fälschlicherweise einen wissenschaftlichen Anstrich. Dabei handelt es sich aber je nach Ausprägung um Erzählungen, um Ideologien, Mythen oder Legenden.“

Was ist

Das Thema löst offenbar große Emotionen aus und scheint viele Menschen zu beschäftigen. Allein am vergangenen Wochenende sind mehr als zehntausend Teilnehmerïnnen im Rahmen von „Hygiene-Demos“ auf die Straße gegangen, um gegen die Maßnahmen der Bundesregierung zu protestieren.

Deshalb wollen wir in diesem Newsletter nochmal ganz genau hinsehen: Wir beleuchten, wer diese Leute sind und schauen uns an, wie im Netz mobilisiert wird. Wir analysieren, welche Motive dahinterstecken und erklären, warum wir Demonstrantïnnen nicht pauschal als rechtsradikal oder grenzdebil bezeichnen wollen.

Trotzdem sind wir nach wie vor überzeugt, dass antisemitische, rechtsextremistische Verschwörungsideologïnnen die Situation ausnutzen und gezielt Plattformen wie YouTube (Correctiv) und Messenger wie Telegram (DLF) bespielen, um ihren menschenfeindlichen Unsinn massenhaft zu verbreiten. Mit dieser Strategie prägen sie die Demonstrationen und Online-Diskurse – auch, weil sich gemäßigte Kritikerïnnen und verunsicherte Menschen vereinnahmen lassen.

Warum das wichtig ist

Verschwörungserzählungen und rechtsradikale Narrative sind gefährlich, erst recht in Zeiten einer Pandemie. Fast immer geht es darum, vermeintlich Schuldige zu finden: Bill Gates, Juden, die Bundesregierung. In geschlossenen Gruppen und Telegram-Kanälen wird teils offen zu Gewalt aufgerufen.

Es ist wichtig, diese Szene genau im Blick zu behalten, denn aus dem Unsinn können schnell Taten werden – das zeigen etwa die Angriffe auf Mobilfunkmasten, Angestellte von Telekommunikationsunternehmen und Journalistïnnen, die über die Demonstrationen berichten wollten. Ignorieren ist in diesem Fall keine Option.

Genauso entscheidend ist aber die Art und Weise der Berichterstattung. Dabei geht es uns um zwei Dinge:

  1. Wir möchten den Mythen nicht mehr Bedeutung und Aufmerksamkeit geben als unbedingt nötig. Wir wollen die Botschaft nicht weiterverbreiten und die kleine krakeelende Minderheit nicht als mächtig und bedrohlich darstellen – obwohl es sich tatsächlich nur um einen verschwindend geringen Anteil der Bevölkerung handelt.
  2. Wir wollen den Menschen, die an den Demonstrationen teilnehmen, Videos von Ken Jebsen teilen, Artikel auf RT Deutsch lesen oder Telegram-Gruppen wie den „Corona-Rebellen“ beitreten, gerecht werden. Ein Teil davon hat schlicht Angst: vor Freiheitsbeschneidungen und Grundrechtseingriffen, um Job, Zukunft und Existenz.

Vergangene Woche schrieben wir:

„Seit dem Zweiten Weltkrieg hat keine Bundesregierung auch nur annähernd so tief in die Grundrechte eingegriffen, wie es derzeit der Fall ist. Für die aktuellen Maßnahmen gibt es gute Gründe – aber es gibt eben auch gute Gründe, die Beschränkung der Freiheitsrechte kritisch zu hinterfragen.“

Das gilt nach wie vor. Und dass Menschen auf die Straße gehen können, um dagegen zu demonstrieren, dass sie ihre Meinung im Netz und auf dem Münchner Marienplatz kundtun und alternative Medien lesen können, zeigt, dass wir eben nicht in einer Diktatur, sondern in einer Demokratie leben.

Wenn wir aber all diese Leute pauschal als Extremistïnnen oder Quartalsirre abwerten, entsteht bei vielen der Eindruck einer „Meinungsdiktatur“: Wer sich übergangen fühlt, den Kurs der Bundesregierung kritisiert oder den Zahlen des RKI misstraut, werde lächerlich gemacht – so empfinden es jedenfalls viele. Und nicht jeder, der sich fragt, ob die WHO durch die Großspenden von Bill Gates (Zeit Online) an Unabhängigkeit verliert, glaubt an Mythen über Mikrochip-Implantate und Illuminaten (Golem).

Bernhard Pörksen drückt es im Deutschlandfunk so aus:

Und ich glaube, es ist der Moment, an dem man als Journalist oder als Journalistin möglichst genau hinschauen muss, den präzisen Blick betonen muss. (…) Die Menschen demonstrieren aus ganz unterschiedlichen Gründen, mal schlechteren und mal besseren. Eine vorschnelle Diffamierung seitens der Medien ruiniert den Diskurs.

In eine ähnliche Richtung gehen Ingrid Brodnig mit ihrem Appell „Im Zweifel für den Zweifel“ (Journalist) und Simone Rafael von der Amadeu-Antonio-Stiftung, die zurecht warnt (Belltower-News):

Wenn wir kein „Pegida reloaded“-Erlebnis wollen, sollten die Medien aufhören, Kameras und Mikros in die wütende Menge zu halten, und anfangen mit Analyse, Erklärungen und Lösungssuche.

Warum Extremistïnnen den (Online-)Diskurs prägen

Die Motive der Menschen, die online mobilisieren und offline demonstrieren, sind divers. Am lautesten schreien aber eindeutig jene, die komplexe Fragen mit einfachen Antworten begegnen. In Briefing #636 haben wir beschrieben, wie Rechtsradikale, Antisemitïnnen und Verschwörungsideologïnnen unter tatkräftiger Mithilfe von Prominenten und Politikerïnnen die Infodemie befeuern. Sie konstruieren Feindbilder, suchen Sündenböcke und bieten Erzählungen an, die gerade bei verunsicherten, ängstlichen Menschen verfangen.

Diese Kampagnen sind hochprofessionell und werden teils mit großem Aufwand initiiert und gesteuert, wie etwa das virale „Plandemic“-Video zeigt (The Verge). Die Wissenschaftsleugnerïnnen nutzen dabei gezielt die Mechanismen der Plattformen und wissen, wie Aufmerksamkeitsökonomie funktioniert (Technology Review):

Anti-vaccine activists are particularly good at gaining views on virtually any social app, says Renee DiResta, a researcher at the Stanford Internet Observatory who works to combat this type of misinformation. „They are on every single social platform—even TikTok,“ she says. „If they can create content people will find if they search for a specific term, they’ll invest the time.

Von einzelnen Ausnahmen wie dem „Coronavirus-Update“ abgesehen, tun sich Gesundheitsbehörden, Forschungsinstitute und Wissenschaftlerïnnen schwer (The Atlantic), der Flut an Desinformationen Fakten entgegenzusetzen. Je länger der Zustand andauert, desto hanebüchener wird der Unsinn werden, der verbreitet wird (NYT):

Bogus information is only going to get worse in this pandemic as some people sow distrust of medical experts and any potential coronavirus vaccines. This is dangerous, and we can stop them by understanding the mechanics of bad information, and by not fanning the flames.

Die Debatte ist hitzig und polarisiert: Auf der einen Seite stehen die Bundesregierung, fast alle Wissenschaftlerïnnen und – immer noch – ein Großteil der Bevölkerung (Twitter / Matthias Quent). Auf der anderen Seite formt sich eine Querfront, die von Rechtsradikalen dominiert wird. Wer sich irgendwo dazwischen verortet und leise differenziert, wird oft nicht wahrgenommen. Manche wenden sich deshalb den Extremistïnnen zu, weil sie das Gefühl haben, nur so gehört zu werden.

Wir rufen an dieser Stelle ausdrücklich nicht dazu auf, alle Teilnehmerinnen der „Hygiene-Demos“ ernst zu nehmen oder ihnen eine Plattform zu geben. Lutz Jäkel (Volksverpetzer) war am Wochenende in Berlin unterwegs:

Sie skandieren, schreien, brüllen: „WI-DER-STAND! WI-DER-STAND!“, „Wir sind das Volk! Wir sind das Volk!“, einige bauen sich direkt vor der Polizei auf: „Ihr steht auf der falschen Seite! Ihr Verräter!“, „WIR bezahlen euch, NICHT IHR UNS!“, „Schämt euch!!“.

Ein weiterer Beitrag beim Volksverpetzer und diese Übersicht der Amadeu-Antonio-Stiftung (Belltower-News) lassen wenig Zweifel, woher der Wind weht. Dennoch glauben wir, dass der Verschwörungs-Stempel der Komplexität nicht gerecht wird. Die Strippenzieher des „Widerstands“ sind meist radikale Ideologen – aber das gilt nicht für alle, die ihre Videos anschauen oder ihren Aufrufen folgen.

Be smart

Vergangene Woche haben wir dem geschätzten Kollegen Christian Fahrenbach das Schlusswort überlassen. Auch diesmal verweisen wir auf einen anderen Journalisten – leider schon wieder ein Mann, dafür aber ein kluger: Dirk von Gehlen hat einen „Brief an Corona-zweifelnde Facebook-Freundinnen“ geschrieben, der genau das ist, was wir uns wünschen: nachdenklich, differenziert und immer auf Augenhöhe.

Aber ich möchte dir hier gar nicht widersprechen, dich belehren oder gar beschimpfen. Ich habe ja gesagt: Wir haben vermutlich mehr gemein als uns gerade auffällt. Wir machen uns gerade beide Sorgen. Wir haben Angst, weil es so etwas wie diese Corona-Pandemie noch nie gab und wir alle nicht so genau wissen, wie es weitergeht. Diese Angst ist scheiße, aber wir können sie aushalten. Gemeinsam. Denn wir sind beide Menschen, uns verbindet die Sorge um unsere Lieben und wir wollen beide nicht, dass Menschen sterben müssen.


Social Media & Journalismus

Facebook News mit Startschwierigkeiten: Gut ein halbes Jahr ist es nun her, dass Facebook News in den USA ausgerollt wurde. Doch längst können noch nicht alle Nutzerïnnen auf Facebook News als Tab zugreifen. Die neue, redaktionell betreute Seite, die auf Nachrichten von ausgewählten Publishern verlinkt (siehe Briefing #589 und #572), kommt noch nicht so richtig aus den Startlöchern, berichtet Digiday. So lässt sich für Publisher, die bei Facebook News mit dabei sind, bislang noch nicht einmal überprüfen, ob Traffic wirklich von FB News kommt oder aus dem regulärem, ollen News Feed. Well, well, well. Warten wir mal ab, wie sich das weiter entwickelt.


Datenschutz-Department

WeChat überwacht nicht-chinesische Accounts: WeChat-Nutzerïnnen außerhalb Chinas denken vielleicht, dass die politische Zensur und die Überwachungssysteme von WeChat sie nicht betreffen. Untersuchungen des Citizen Lab zeigen jedoch, dass durch die Nutzung von WeChat nicht nur die Dateien und Bilder, die sie gemeinsam nutzen, unter politischer Überwachung stehen, sondern dass ihr Inhalt auch dazu dient, das Zensursystem zu trainieren und aufzubauen, das WeChat zur Zensur von in China registrierten Nutzern verwendet. Ein Vorgehen, das so womöglich auch bei TikTok / Douyin Anwendung findet – bislang natürlich reine Spekulation, aber denkbar wäre es. Eine entsprechende Anfrage an TikTok ist raus.

Zoom kauft Keybase: Über Zooms Shortcomings und den Kampf um Marktanteile beim Thema Video-Konferenz-Tools haben wir in Briefing #635 ausführlich berichtet. An dieser Stelle möchten wir nur kurz festhalten, dass Zoom überraschend Keybase gekauft hat – ein spannender Schritt, um dem Thema Datenschutz und Verschlüsselung wirklich gerecht zu werden.


Video Boom

Mieser Start von Quibi: Lediglich 2,9 Millionen mal wurde die neue Short-Video-App Quibi (siehe Briefing #629) seit dem Launch vor etwas mehr als vier Wochen heruntergeladen. Was sich für den Laien zunächst einmal nach soliden Zahlen anhört, ist für Quibis Chefetage eine einzige Enttäuschung. Grund genug also, sich auf die Suche nach Schuldigen zu machen. Zum Glück ist der schnell gefunden – Zitat Jeffrey Katzenberg:

I attribute everything that has gone wrong to coronavirus. Everything.

Twitch arbeitet an ‚original content‘: Ganz anders wird der Einfluss der Coronapandemie auf das eigene Geschäft bei Twitch bewertet. Die Livestreaming-Plattform hat derzeit Hochkonjunktur und arbeitet nun an Talk und Dating Shows (Bloomberg). Für uns ist Twitch übrigens derzeit eine der spannendsten Plattform überhaupt.


Follow the money

TikTok launcht neues Augmented-Reality-Werbe-Format: Von Snapchat kennen wir bereits Werbeformate, die es Nutzerïnnen „ermöglichen“, selbst zur Werbung zu werden. Sponsored Lens, bzw. Word Lenses heißen diese Formate dort. Nun zieht TikTok nach und arbeitet ebenfalls an einem AR-Werbeformat (Digiday). Nutzerïnnen können dann z.B. künftig ihre Choreos mit Firmen-Maskottchen aufnehmen. Toll, oder? Nun ja.

Vertrag für Avatar: Die komplett digitale Influencerin Miquela zählt bei Instagram mittlerweile 2,2 Millionen Follower. Bei TikTok kommt sie immerhin auf 550.000 Fans. Wenig verwunderlich also, dass sie nun die erste rein digitale Influencerin ist, die einen Deal mit einer Talentagentur abgeschlossen hat (Variety). Die Erfinder des sommersprossigen, CGI-generierten Teenager-Roboters wird es freuen.


Schon einmal im Briefing davon gehört

Discover App: Erinnerst du dich an Free Basic? Dabei handelte es sich um Facebooks Vorhaben, Menschen in Indien kostenfrei mit Internet zu versorgen. Der Service, der es Nutzerïnnen ermöglichte, ausgewählte Websites anzusteuern (etwa BBC News, Wikipedia, Bing und natürlich Facebook sowie Messenger), wurde 2016 nach ziemlichen Hin und Her wegen Fragen der Netzneutralität eingestellt. Nun unternimmt Facebook einen zweiten Anlauf in Peru – ähnliches Prinzip, anderer Name: tech.fb.com/discover.


Neue Features bei den Plattformen

Instagram

  • Kommentare pinnen: Zudem ermöglicht es Instagram seinen Nutzerïnnen, ausgewählte Kommentare oben zu pinnen. Dadurch könne der Nutzer vorgeben, welche Art von Kommentaren erwünscht wären, erklärt das Unternehmen.

Twitter

  • Gegliederte Kommentare: Das neue Desigin, wie Kommentare bei Twitter künftig strukturiert werden könnten, wird nun auch bei Twitter selbst getestet (Techcrunch). Bislang war das nur bei Twitters experimenteller App twttr der Fall.

Pinterest

  • Notizen, Datum und smarte Vorschläge: Pinterest gibt sich Mühe, auch über die Phase des Lockdowns hinaus für Nutzerïnnen attraktiv zu bleiben, und launcht eine ganze Reihe neuer Features (Techcrunch), die wirklich vielversprechend aussehen, ja Pinterest gar zu einer Art Notizbuch werden lassen.

Tinder

Spotify

  • Video Podcast: Video! Video! Video! Jetzt also auch bei Spotify: Das Unternehmen testet ein neues Podcast-Format (The Verge), das zusätzlich zum Audio auch ein Video bereithält. Zwar nur ein erster zaghafter Test, aber gleichwohl ein deutlicher Hinweis, dass sich Spotify in Zukunft wohl nicht nur mit Audio abgeben möchte.
  • Party Feature: Stell dir vor, du bist auf einer Party und ihr hört Musik über Spotify. Bislang konnte die Musik immer nur über ein Smartphone gesteuert werden. Das wird sich mit Spotifys neuem Party Feature ändern: Fortan können sich Premium-Nutzerïnnen über einen QR-Code miteinander verbinden und gemeinsam Playlists bestücken (Cnet). Yay!

Header-Foto von United Nations COVID-19 Response bei Unsplash


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