Streit um die ‚richtige‘ Anti-Corona-App, Bidens Social-Media-Problem, 70 Prozent mehr Instagram-Live-Nutzung

Weiterempfehlen

Share on whatsapp
Share on facebook
Share on linkedin
Share on twitter
Share on email

Salut und herzlich Willkommen zur 632. Ausgabe des Social Media Briefings. Auch in dieser Ausgabe widmen wir uns wieder der Frage, wie Technologie beim Kampf gegen das Coronavirus helfen kann. Zwar handelt es sich dabei offenkundig nicht um ein genuines Social-Media-Thema – die Frage ist aber derzeit so zentral, dass es uns wichtig erscheint, auch diesen Themenkomplex ausführlich zu beleuchten. Wir hoffen, dass wir damit einen kleinen Beitrag leisten können, die technologischen Hintergründe besser einordnen zu können. In diesem Sinne: eine gewinnbringende Lektüre! Simon und Martin

Hinweis: Unsere Briefings sind eigentlich kostenpflichtig. Da wir unsere Recherchen zum Coronavirus aber nicht hinter einer Paywall „verstecken“ möchten, sind alle Analysen zum Thema Covid-19 frei zugänglich.

👉🏻 Falls du noch kein Abonnent bist und unsere Arbeit unterstützen möchtest, kannst du entweder via Steady ein Abo abschließen oder uns via Paypal einen Kaffee kaufen. Vielen Dank!

Weitere Artikel zum Coronavirus:

Zentral oder dezentral? Der erbitterte Streit um die „richtige“ Anti-Corona-App

Was ist: Unter Forscherïnnen ist ein heftiger Richtungsstreit entbrannt. Sie sind uneins über das Konzept, das einer Tracing-App gegen Covid-19 zugrunde liegen soll, die Kontaktpersonen von Infizierten warnt.

Rund 300 Wissenschaftlerïnnen aus mehr als zwei Dutzend Ländern warnen in einem offenen Brief (Google Docs) vor „beispielloser Überwachung“, die ein zentraler Ansatz ermöglichen könnte. Sie plädieren für eine dezentrale Lösung, bei der sämtliche Daten ausschließlich lokal auf den Smartphones gespeichert werden.

Warum das wichtig ist: In Briefing #630 haben wir erklärt, dass Corona-Apps die Krise nicht lösen werden, weil Technik allein niemals die Antwort auf soziale, politische oder epidemiologische Probleme ist. Anonymisiertes Tracing kann aber sehr wohl dazu beitragen, Infektionsketten zu unterbrechen, damit Kontaktsperren und Ausgangsbeschränkungen vorsichtig gelockert werden können:

Tracing scheint uns die datenschutzfreundlichste und beste Methode zu sein, die diskutiert wird. (…) Es wäre wünschenswert, dass alle Forscherïnnen ihre Kräfte bündeln, um aus dem Potpourri der Apps und Plattformen ein gemeinsames System zu entwickeln.

Genau das Gegenteil ist eingetreten. Statt gemeinsam an einem einheitlichen Standard zu arbeiten, spalten sich Wissenschaft und IT-Fachleute in zwei Lager.

Das könnte fatale Folgen haben: Neben der technischen Herausforderung, mit Hilfe des Standards Bluetooth Low Energy (BLE) zuverlässig den Abstand zwischen zwei Smartphones zu ermitteln, sind vor allem zwei Ressourcen kritisch für den Erfolg der App: Zeit und Vertrauen.

Der Faktor Zeit

  • Je weiter sich das Virus bereits ausgebreitet hat, desto schwieriger wird es, Kontaktpersonen gezielt zu warnen und zu isolieren.
  • Ursprünglich sollte die App in Deutschland bereits gestartet sein. Jetzt sieht es so aus, als werde es noch Wochen, wenn nicht gar Monate dauern.
  • Der schwelende Streit beschleunigt das Vorhaben mit Sicherheit nicht.

Der Faktor Vertrauen

  • Damit eine Tracing-App halbwegs zuverlässig funktioniert, müssen sie viele Menschen installieren. Forscherïnnen peilen einen Anteil von etwa 60 Prozent der Bevölkerung an.
  • Da nicht alle Menschen ein Smartphone besitzen und längst nicht alle Smartphones die nötigen technischen Voraussetzungen erfüllen, bedeutet das: Nahezu alle Handynutzerïnnen müssen bereit sein, die Tracing-App einzusetzen.
  • Das kann nur gelingen, wenn niemand daran zweifelt, dass seine Daten anonym und sicher sind.
  • Ein offener Brief, der vor Massenüberwachung warnt, trägt kaum dazu, das Vertrauen zu stärken.

Was in dem offenen Brief steht: Die Wissenschaftlerïnnen warnen vor „Lösungen“, die schleichend eine beispiellose Überwachung der Gesellschaft etablieren könnten. Tracing-Apps müssten auf einem Privacy-by-Design-Ansatz aufbauen.

Der Social-Graph, den diese Apps speicherten, sei viel zu sensibel und invasiv, um die Daten von Millionen Menschen über einen zentralen Server zu leiten. Die Unterzeichnerïnnen fordern vier Grundprinzipien, die alle Apps erfüllen müssten:

    1. Zweckbindung: Tracing-Apps sollen nur verwendet werden, um Covid-19 einzudämmen. Das System muss strikt darauf begrenzt bleiben, die dafür nötigen Daten zu sammeln und zu übertragen.

 

    1. Transparenz: Alle Protokolle und Implementierungen müssen veröffentlicht werden und sich unabhängig überprüfen lassen.

 

    1. Privatsphäre: Wenn eine bestimmte Komponente oder Funktionalität auf unterschiedliche Arten umgesetzt werden kann, muss immer die Möglichkeit gewählt werden, die mehr Privatsphäre gewährleistet.

 

  1. Freiwilligkeit: Niemand darf gezwungen werden, eine Tracing-App zu verwenden. Nutzerïnnen müssen bewusst und informiert zustimmen. Das System muss abgeschaltet und alle Daten müssen gelöscht werden, sobald die Krise vorbei ist.

Wer den Brief unterzeichnet hat: Unter den rund 300 Forscherïnnen aus Europa, Australien, den USA und anderen Ländern, sind zahlreiche renommierte Wissenschaftlerïnnen. Viele von ihnen haben einst die europäische Plattform Pepp-PT unterstützt, die wir in Briefing #627 und #628 ausführlich vorgestellt haben.

Nun hat sich die Stimmung gedreht: „Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die das mittragen, sind nicht zufrieden, wie die Entwicklung verlaufen ist”, sagt etwa Thorsten Holz, der den Lehrstuhl Systemsicherheit an der Ruhr-Universität Bochum leitet. „Mittlerweile haben sich die meisten akademischen Partner aus dem Projekt zurückgezogen, das spricht ja für sich.”

Tatsächlich haben sich in den vergangenen Tagen zahlreiche renommierte europäische Universitäten und Forschungsinstitute von Pepp-PT losgesagt, darunter das deutsche Helmholtz-Institut, die italienische ISI Foundation, die belgische Universität Leuven sowie Forscher der ETH Zürich und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne.

Dazu zählt auch der Schweizer Epidemiologe Marcel Salathé, der ursprünglich in zentraler Funktion an Pepp-PT mitarbeitete. „Ich habe noch nie ein derart kooperatives Projekt gesehen, bei dem einzelne Egos keine Rolle spielen“, sagte er während einer gemeinsamen Videokonferenz Anfang April, als Pepp-PT erstmals öffentlich vorgestellt wurde.

Von dieser Einigkeit ist längst nicht mehr übrig. Salathé und seine Kollegïnnen wollen ihre Energie nun in das Projekt DP-3T stecken, das einen dezentralen Ansatz verfolgt.

Worum sich der Streit dreht: Hinter den eher kryptischen Buchstabenkolonnen Pepp-PT und DP-3T verbergen sich zwei unterschiedlichen Ansätze. Beide wollen eigentlich dasselbe: Sie erfassen und warnen mit Hilfe von BLE Kontaktpersonen von Infizierten, sammeln ausschließlich pseudonyme IDs, sollen komplett anonym funktionieren und keine persönliche Daten erfassen.

Der entscheidende Unterschied liegt in der Art und Weise, wie Kontaktpersonen benachrichtigt werden sollen:

  • Pepp-PT will eine Plattform sein, die von Land zu Land unterschiedlich umgesetzt werden kann und dabei auch zentrale Lösungen ermöglicht. Im Hintergrund läuft also ein Server, der die Liste der pseudonymen IDs empfängt, die Infizierte übertragen, die Daten auswertet und dann automatisch Push-Benachrichtigungen an die Kontaktpersonen verschickt.
  • DP-3T unterstützt ausschließlich einen dezentralen Ansatz. Es gibt keine zentrale Datenbank, die Geräte kommunizieren nur untereinander.

Das Für und Wider hat Chris Köver ausführlich beschrieben (Netzpolitik). Beide Ansätze haben Vor- und Nachteile, der dezentrale Ansatz bietet aber weniger Missbrauchspotenzial und setzt kein absolutes Vertrauen in den Server-Betreiber voraus. Auch deshalb unterstützt ein Großteil der Wissenschaftlerïnnen eine Lösung ohne zentrale Datenbank.

Neben der Diskussion um zentrale oder dezentrale Ansätze gibt es einen weiteren Streitpunkt. „Mir geht es vor allem um die Transparenz“, sagt etwa Tibor Jager, Professor für IT-Sicherheit an der Universität Wuppertal, der ebenfalls zu den Unterzeichnern des offenen Briefs zählt.

„Bei einer App, die sensible Daten von vielen Millionen Menschen sammelt, darf die Entwicklung nicht hinter verschlossenen Türen stattfinden.“ Der Code müsse öffentlich einsehbar sein und unabhängig überprüft werden können. „In dieser Hinsicht ist DP-3T weit voraus. Es gibt bereits erste Open-Source-Apps, die in der Praxis getestet werden können.“

Tatsächlich wurde Pepp-PT lange Zeit unter Ausschluss der Öffentlichkeit entwickelt. Erst am Wochenende stellte das Konsortium Teile des Codes auf Github. Im Vergleich dazu ist ist das Git-Repository von DP-3T deutlich aktiver und besser gepflegt.

Warum der Konflikt eskaliert ist: Wir haben uns in den vergangenen Tagen unter den Forscherïnnen umgehört, die sich von Pepp-PT losgesagt haben. Dort hört man viel Unverständnis und teils auch offene Vorwürfe:

  • Einige glauben, dass Initiator Chris Boos damit Geld verdienen wolle, das gehe mit einem zentralen Ansatz besser.
  • Der IT-Unternehmer sitzt im Digitalrat der Bundesregierung und soll enge Beziehungen zu Kanzleramtschef Helge Braun haben. Manche vermuten, das könne einer der Gründe sein, warum die Bundesregierung Pepp-PT von Anfang an unterstützt habe – und bislang immer noch daran festhält.
  • Seine einstigen Mitstreiterïnnen werfen Boos miese Kommunikation vor. Vergangene Woche verschwand etwa der Name DP-3T plötzlich von der Webseite von Pepp-PT, ohne dass die Beteiligten vorgewarnt wurden.

Boos selbst weist die Vorwürfe zurück und warnt vor einem Glaubenskrieg:

  • Es sei „unglücklich” gewesen, den Namen DP-3T ohne Absprache von der Webseite zu entfernen. Dafür habe er sich mittlerweile entschuldigt.
  • „Statt sich anzuschauen, in welchem Fall welche Lösung besser ist, wird die Diskussion von einigen Vertretern des jeweiligen Ansatzes religiös geführt”, sagt Boos.
  • Ihm zu unterstellen, er wolle sich persönlich bereichern, sei inakzeptabel: „Bisher arbeiten fast alle seit Wochen komplett für umsonst. Aber ich habe auch immer gesagt, wenn Geld da ist, sollten wir beteiligt werden.“

Welche Lösung die besseren Erfolgsaussichten hat: Das EU-Parlament hat sich vergangene Woche für dezentrale Ansätze ausgesprochen. Deutschland hält dagegen noch an Pepp-PT fest, ist damit innerhalb der EU aber zunehmend isoliert.

„Die Bundesregierung muss den Kurs wechseln, sagt Thorsten Holz. „In der Privatwirtschaft mag es Anhänger einer zentralen Lösung geben, aber in der Wissenschaft kenne ich niemanden.“ Tibor Jager vermutet, dass Deutschland seine Haltung bald ändern könnte. „Die Unterstützung kam zu einer Zeit, als das noch ein echtes Kooperationsprojekt war. Jetzt hat sich die Situation geändert. Ich denke, dass der offene Brief ein Umdenken auslösen könnte.“

Womöglich könnten auch Apple und Google zu einer Entscheidung beitragen: Beide befürworten dezentrale Lösungen. Vor allem bei Apple ist die technische Unterstützung wichtig: Damit BLE bei iPhones funktioniert, während das Display nicht aktiviert ist, muss Apple seine API öffnen.

Wenn Apple einem zentralen Ansatz den Zugriff auf diese Schnittstelle verweigert, könnte Pepp-PT zum Scheitern verurteilt sein. iOS ist in Deutschland weniger weit verbreitet als Android, kommt aber immer noch auf einen Marktanteil von knapp einem Viertel – ohne diese Menschen kann eine Tracing-App nicht richtig funktionieren.

Be smart: Wir können von außen nicht beurteilen, welche Interessen die beiden Lager verfolgen. Wir sind auch keine IT-Experten, die mit Sicherheit sagen können, welcher der Ansätze besser ist. Nur bei einem Punkt legen wir uns fest: Wenn sich Pepp-PT und DP-3T noch länger öffentlich streiten, gewinnt am Ende nur einer: das Virus.

Autor: Simon Hurtz

___STEADY_PAYWALL___

Unsichtbar im US-Wahlkampf

Was ist: Der US-Wahlkampf läuft mutmaßlich auf das Duell zwischen Donald Trump und Joe Biden hinaus. Mit Blick auf das Corona-Krisenmanagement müsste der demokratische Bewerber eigentlich die besten Chancen haben, Trump abzulösen. Das Problem: Biden ist in Zeiten von Social-Distancing im Vergleich zu Trump quasi unsichtbar (New York Times).

Warum ist das interessant? Biden hat von Anfang an auf einen eher traditionellen Wahlkampf gesetzt: Rallys, Werksbesuche und TV-Spots sind seine Mittel der Wahl. Soziale Medien waren für Biden bisher nicht wirklich relevant. Da nun aber Rallys und andere persönliche Begegnungen vorerst wegfallen könnten, bleibt in Bidens Werkzeugkoffer eigentlich nur noch das Werben in traditionellen Medien. Denn an der Social-Media-Front kann Biden eigentlich schon jetzt nicht mehr gewinnen.

Die Zahlen:

  • Trump zählt 77,8 Millionen Twitter-Follower, Biden lediglich 5 Millionen.
  • Donald Trump hat über 27 Millionen Facebook-Fans. Joe Biden kommt auf rund 1,7 Millionen Fans.
  • Während Trump bei Instagram 19,2 Millionen Abonnenten hat, sind es bei Biden nur 1,8 Millionen.
  • Bei YouTube hat Trump 357.000 Abonnenten, Biden zählt knapp 42.000.

Be smart: Die Unterschiede sind gewaltig. Vor allem handelt es sich dabei ja nur um die offiziellen Pages der Bewerber. Gruppen, Meme-Accounts, Sockenpuppen und Co sind hierbei noch gar nicht berücksichtigt. Klar, welchen Impact Social Media bei der kommenden US-Wahl spielen wird, lässt sich noch nicht final sagen. Hinsichtlich der Rolle, die Facebook und Co bei den vergangenen Wahlen spielten, dürften die Platttformen dieser Tage aber nicht gerade an Bedeutung verlieren.

Kampf gegen Desinformation

Facebook setzt weiter auf Remote Work – mit einer Ausnahme: In einem Blogpost erklärt Mark Zuckerberg, dass Facebook bis Juni 2021 aller Voraussicht nach keine Meetings mit über 50 Personen abhalten wird. Überhaupt könnten die Mitarbeiterïnnen erst ganz langsam wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. Die einzigen, bei denen dies möglichst schnell erfolgen soll, sind Content-Moderatoren. Warum diese Überlegung nachvollziehbar ist, haben wir in Briefing #625 ausführlich beleuchtet.

Statistiken

Mehr, mehr, mehr! Über 80 % der Verbraucher in den USA und Großbritannien geben an, seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie mehr Inhalte zu konsumieren (Visual Capitalist). Über alle Generationen und Geschlechter hinweg erzielen Fernsehsendungen und Online-Videos die größten Zuwächse. Bei Gen Z erfährt Musikhören ebenfalls einen erstaunlichen Zuwachs.

 

Schon einmal im Briefing davon gehört

Instagram-Gründer bauen Rt-Tracker: Das erste öffentliche Projekt der beiden Instagram-Gründer Kevin Systrom und Mike Krieger beschäftigt sich zwar auch mit exponentiellen Wachstum – es geht aber nicht um die Akquise neuer User, sondern um die Verbreitung des Coronavirus: Ihr Tracker rt.live misst die Reproduktionszahlen in US-Staaten.

Facebook Symptom-Tracker: Auch Facebook arbeitet an einem Tracker, um eine bessere Datengrundlage zur Bekämpfung des Coronavirus zu schaffen. Das Umfrage-Werkzeug, bei dem Nutzerïnnen freiwillig Symptome melden sollen, zeige vielversprechende Ergebnisse und wird ab Mittwoch international ausgerollt (The Verge).

Neue Features bei den Plattformen

Facebook

TikTok

One more thing

Trends: In der kommenden Ausgabe wollen wir uns ausführlich mit Trends beschäftigen, die sich zwar bereits seit geraumer Zeit andeuten, in der Coronakrise aber extrem an Fahrt aufnehmen – etwa das Ende des Techlash, Livestreaming, Tech-Unternehmen, die Aufgaben der öffentlichen Hand übernehmen, etc.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir dabei auch eure Beobachtungen aufnehmen dürften: Welche Trends beobachtet ihr gerade – ganz allgemein, bei euch im Haus, persönlich – und wie schätzt ihr sie ein? Wer mag, antwortet uns auf diese Mail oder schreibt uns hier bei Slack.

Header-Foto von Cheng Feng bei Unsplash

Scroll to Top

Briefing testen

Salut! Über 3500 Kollegïnnen haben unseren kostenpflichtigen Newsletter bereits abonniert. Wenn Du magst, schicken wir dir gern die nächsten zwei Ausgaben zur Probe – kostenfrei und unverbindlich.