Preisgekrönter Indie-Newsletter zu Social Media

(Social) Media Trends 2022: Sieben Blicke in die Glaskugel

Salut und herzlich willkommen zur 769. Ausgabe des Social Media Briefings. Heute geht es um (Social) Media im Jahr 2022. Wir überlassen klugen Menschen das Wort, die sich als Orakel versuchen – Analysten, Journalistïnnen und Wissenschaftlern, die sich Gedanken machen über Medien, Social Media und Tech. Darüber hinaus lernen wir, dass Twitter gern mehr wie TikTok und TikTok gern mehr wie Twitter wäre. Nun denn. Wir wünschen eine gewinnbringende Lektüre und bedanken uns für das Interesse an unserer Arbeit! Merci, Simon und Martin

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(Social) Media in 2022: Sieben Blicke in die Glaskugel

Was ist

Es ist 2022. Das hast du, knapp zwei Wochen nach Neujahr, vermutlich schon gehört. Doch ein (nicht mehr ganz) neues Jahr ist immer auch Gelegenheit für Prognosen. Bislang haben wir uns um darum gedrückt: Wir sind keine großen Fans des obligatorischen Jahresausblicks zum Jahresausklang.

Oft sind die Prognosen schlicht langweilig (2022 setzt sich fort, was 2021 begonnen hat; irgendwas mit Krypto und NFTs wird wichtig). Manchmal liegen sie komplett daneben (OMR über Scott Galloway: Den König der Predictions). Und wüssten wir wirklich Bescheid, dann schrieben wir wohl nicht diesen Newsletter, sondern chillten gerade in Südfrankreich – schließlich hätten wir frühzeitig in das nächste große Ding investiert, das keiner auf dem Schirm hatte. Anders ausgedrückt: Die richtig spannenden Entwicklungen sagt ohnehin kaum jemand voraus.

Das gilt vor allem für Social Media und neue Plattformen: TikTok hat niemand kommen sehen, plötzlich war es riesig. Anfang des Jahres schwappte kurzzeitig der Clubhouse-Hype durchs Netz, einen Monat später war nichts mehr davon übrig. Dass Instagram verstärkt auf Video setzt, alle TikTok kopieren, die Plattformen um Creator kämpfen und Messenger immer wichtiger werden, schreiben wir in jedem dritten Briefing. Das sparen wir uns lieber.

In den vergangenen Wochen haben wir aber so viele Vorhersagen und Trendreports gelesen, dass wir doch noch einen Blick auf einige Trends werfen, die das Jahr 2022 bestimmen könnten. Allerdings riskieren wir dabei nicht, uns zu blamieren (noch interessanter als die Vorhersage ist ja die Abrechnung ein Jahr später (Indiskretion Ehrensache) – und die zeugt oft von einer trüben Glaskugel. Stattdessen überlassen wir klugen Menschen das Wort, die sich als Orakel versuchen – Analysten, Journalistïnnen und Wissenschaftlern, die sich Gedanken machen über Medien, Social Media und Tech.

Konrad Weber: Diese 8 Trends werden wichtig

  • Unsere erste Leseempfehlung ist ein Jahresausblick, für den Konrad Weber rund 20 Jahresausblicke und Trend-Reports analysiert und miteinander verglichen hat, um daraus acht große Meta-Trends abzuleiten.
  • Wir legen dir seine Zusammenfassung nicht (nur) deshalb ans Herz, weil er vor neun Jahren das Watchblog mit gründete – sondern weil es ihm gelingt, kompakt und fundiert das Wichtigste zu destillieren.
  • Die Vorhersagen betreffen eher klassische Medien und Journalismus als Social Media. Es geht etwa um Paid-Content-Modelle (Paywalls allein sind für viele keine Lösung), Kuration ("Cover what you do best. Link to the rest") und Führungskultur (die Medienbranche hat viel nachzuholen).
  • Allein für die vielen Quellen und Links zu weiterführenden Reports lohnt sich ein Bookmark.

Casey Newton: 22 predictions for the consumer internet in 2022

  • Die Liste von Casey Newton ist fast e…

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