Mark allein im Metaverse | Warum das Internet zu mehr Polarisierung beiträgt | Gas: Die neue Hype-App aus den USA

Salut und herzlich willkommen zur 834. Ausgabe des Social Media Briefings. Heute geht es darum, warum das Metaverse bislang eine leere, traurige Welt ist. Zudem blicken wir auf die Gründung eines neuen Medienunternehmens und auf Gas - die neue Hype-App aus den USA. Also nur damit du davon schon einmal gehört hast und in der Teeküche eine gute Figur machen kannst. Diese und nächste Woche erscheint unser Briefing übrigens aufgrund der Herbstferien nur mittwochs. Danke für das Interesse an unserer Arbeit, Martin und Simon
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Mark allein im Metaverse: "Eine leere Welt ist eine traurige Welt"

Was ist

Vergangene Woche schrieben wir 11.000 Zeichen über Metas Milliardenwette auf das Metaverse – keine Sorge, diesmal fassen wir uns deutlich kürzer. Ganz ignorieren können wir das Thema aber nicht, denn in der Zwischenzeit gab es drei Neuigkeiten, die Mark Zuckerbergs Traum von virtuellen Welten mehr und mehr wie eine Fata Morgana aussehen lassen.

Die Beine waren Fake

  • Wir beginnen mit einer Richtigstellung, die zunächst banal anmutet. In Ausgabe #833 stand:

Zuckerbergs Avatar hat jetzt Beine. Das ist nicht die wichtigste, aber die offensichtlichste Nachricht der Keynote. Was lächerlich klingt, ist technisch tatsächlich ein großer Fortschritt. Man braucht Tausende Datenpunkte, aufwendige Berechnungen und komplexe Machine-Learning-Modelle, um Beinbewegungen halbwegs natürlich in die virtuelle Welt zu transferieren.

  • In Zuckerbergs Keynote sah man seinen Avatar stehen und springen. Die Beinbewegungen wirkten echt. Einen Tag später, bei einem Gespräch mit Journalistïnnen, erwähnte Deutschlandchef Tino Krause die Beine mehrfach und sprach von einem "Headline-Moment".
  • Wer es gut mit Meta meint, könnte es ein Missverständnis nennen. Kotaku drückt es etwas drastischer aus: "Facebook's Legs Video Was A Lie".
  • Wie UploadVR wenig später berichtete, nutzte Meta für diesen Teil der Keynote eben nicht das Tracking der VR-Brille Quest Pro, sondern fakte die virtuellen Beine.
  • Meta gibt selbst zu:

To enable this preview of what’s to come, the segment featured animations created from motion capture.

  • Man könnte das als Kleinigkeit abtun. Schließlich sollen die Avatare 2023 Beine bekommen. Ist es so schlimm, technisch zu tricksen, um eine Vorschau auf kommende Entwicklungen zu geben?
  • Wir glauben: ja. Zum einen untergräbt es das Vertrauen in Meta (wenn überhaupt noch welches vorhanden ist). Zum anderen sendet es ein fatales Signal, wenn ein zentrales Element der Keynote, das Meta selbst mehrfach hervorhob und feierte, auf einem Fake beruht.
  • Vermutlich bekommen die meisten Menschen die nachträgliche Korrektur gar nicht mit, aber bei uns entsteht der Eindruck: Meta muss verzweifelt nach irgendetwas suchen, das man als Erfolg oder Fortschritt präsentieren kann.

Horizon World ist ein Flop

Im Februar tummelten sich rund 300.000 Menschen in Horizon Worlds, aktuelle Zahlen sind nicht bekannt. Allein Facebook hat fast drei Milliarden Nutzerinnen und Nutzer, das sind 10 000 Mal mehr.

  • Jetzt wissen wir, warum Meta auch auf Nachfrage keine neueren Daten herausrückte: Derzeit sollen weniger als 200.000 Menschen Horizon Worlds mindestens einmal pro Monat besuchen. Metas VR-Plattform ist also deutlich geschrumpft.
  • Meta hatte sich bis Ende des Jahres offenbar eine halbe Million regelmäßige Nutzerïnnen vorgenommen. Dieses Ziel soll fast halbiert worden sein, jetzt peile man 280.000 Besucherïnnen an.
  • Die meisten Menschen schauen einmal vorbei und kehren nie wieder zurück. Das untermauert die Berichte von The Verge und der New York Times aus den vergangenen Wochen. Demnach verbringen selbst jene Entwicklerïnnen, die Horizon Worlds bauen, kaum Zeit in Metas virtueller Welt. Die Plattform soll voller Fehler sein und keinen Spaß machen.
  • Deshalb verhängte Meta vergangenen Monat einen "Lockdown" für Horizon World. Die Teams sollen vorerst keine neuen Funktionen mehr entwickeln, sondern sich darauf konzentrieren, die Probleme zu beheben.
  • Internen Statistiken zufolge sollen weniger als zehn Prozent der Orte und Räume, die es innerhalb von Horizon World gibt, von mehr als 50 Menschen besucht worden sein. "An empty world is a sad world", heißt es in einem Dokument, und was das WSJ beschreibt, klingt tatsächlich traurig:

Horizon is designed to be a sprawling collection of interactive virtual spaces, or worlds, in which users appearing as avatars can shop, party and work. Yet there are rarely any girls in the Hot Girl Summer Rooftop Pool Party, and in Murder Village there is often no one to kill. Even the company’s showcase worlds, such as Questy’s, a virtual arcade featured in a Super Bowl commercial earlier this year, are mostly barren of users.

  • Das schlägt sich auch in Metas Hardware-Geschäft nieder. Zwar wurden bislang rund 15 Millionen Exemplare der VR-Brille Quest verkauft, doch der Anteil der Besitzerïnnen, die ihr Headset regelmäßig nutzen, sinkt seit drei Jahren konstant. Mehr als die Hälfte der Quest-Brillen wird nach einem halben Jahr gar nicht mehr genutzt.
  • Bei einer internen Umfrage sagten die Quest-Käuferïnnen, sie hätten das Interesse verloren, weil sie keine Welten fänden, die ihnen gefallen, und niemand da sei, mit dem sie abhängen könnten.
  • Allerdings wurden nur 514 Leute befragt – weil die Grundgesamtheit der Menschen, die man überhaupt fragen kann, "klein und kostbar" ist, wie Meta es nennt. Anders ausgedrückt: Die virtuelle Welt, auf die Zuckerberg Milliarden wettet (Business Insider), lockt so wenige Menschen an, dass man nicht mal eine valide Umfrage durchführen kann, warum niemand da ist.

Zuckerberg greift Apple an

  • Kommendes Jahr möchte Apple bekanntlich eine eigene VR/AR-Brille verkaufen, die schon seit Jahren entwickelt wird. Das könnte ein echtes Problem für Meta werden, denn Apple hat den Ruf, Produkte erst dann zu veröffentlichen, wenn sie wirklich marktreif sind.
  • Gut möglich also, dass Apples Interpretation eines Headsets für virtuelle und erweiterte Realität ausgereifter daherkommt als Metas Versuche (auch wenn dort durch die Oculus-Übernahme ebenfalls einige Hardware-Erfahrung vorhanden ist). Womöglich bremst das Metas Ambitionen zusätzlich aus.
  • Bereits in der vergangenen Ausgabe verlinkten wir mehrere (Stratechery) Interviews (The Verge), in denen Zuckerberg vorsorglich gegen seinen Lieblingsfeind ätzt. Unter anderem beklagte er, dass Apple ein geschlossenes Ökosystem entwickle (was sind dann bitte Facebook und Instagram?) und versuche, maximalen Profit aus seiner Hardware herauszupressen (während Meta lieber die maximale Menge an Daten sammelt, um möglichst viel und teure Anzeigen zu verkaufen).
  • Nun attackiert Zuckerberg Apple auf noch heiklerem Terrain: Privatsphäre. Auf Facebook schreibt er:

WhatsApp is far more private and secure than iMessage, with end-to-end encryption that works across both iPhones and Android, including group chats. With WhatsApp you can also set all new chats to disappear with the tap of a button. And last year we introduced end-to-end encrypted backups too. All of which iMessage still doesn't have.

  • Zur Erinnerung: Bei der WhatsApp-Übernahme beteuerte Zuckerberg, man werde den Messenger strikt von Facebook trennen und niemals Daten austauschen. Drei Jahre später war das Versprechen vergessen, und die EU-Kommission brummte Facebook eine Strafe von 110 Millionen Euro auf (ec.europa.eu).
  • Man kann Apple vieles vorwerfen, aber dass sich Zuckerberg ausgerechnet Sicherheit und Privatsphäre herauspickt, ist mutig.

Be smart

Küchenpsychologie ist einfach. Wir könnten sagen: Zuckerberg wirkt nicht wie jemand, der volles Vertrauen in sein Produkt und die Zukunft seines Konzerns hat. Die Wahrheit ist: Wir haben keine Ahnung, was Zuckerberg denkt.

Genauso wenig wissen wir, ob, wie und wann seine Vision für das Metaverse Realität wird. Angesichts der aktuellen Zahlen und ernüchternden Leaks muss Zuckerberg mit der Schadenfreude vieler Menschen leben, die Meta scheitern sehen wollen. Fair enough, hat er sich verdient.

Gleichzeitig gilt aber auch: Anfang dieses Jahrtausends konnte sich kaum jemand die mobile Revolution vorstellen. Erst das iPhone veränderte alles. Viele erkannten den Trend zu spät, auch Facebook wäre fast daran gescheitert. Diesen Fehler möchte Zuckerberg verständlicherweise nicht wiederholen.

Jetzt zählt er zu den Early Adoptern. Das könnte sich auszahlen, birgt aber auch ein großes Risiko. Man kann Entwicklungen verschlafen – man kann aber auch zu früh dran sein (hallo, Palm und Blackberry, hi, Vine und Google Glass). Vielleicht setzt Zuckerberg Metas Schicksal auf eine Technologie, die erst dann den Durchbruch schafft, wenn Meta sich daran verschluckt hat.


Social Media und Journalismus

The Wire: Kein Meta-Skandal, sondern Medienversagen

  • Seit mehr als einer Woche liefern sich Meta und die indische Nachrichtenseite The Wire einen bizarren Streit (Rest of World). Wir haben den Konflikt bislang bewusst ignoriert, denn für uns wirkte es von Anfang an nicht wie ein Meta-Skandal, sondern wie miese Recherche.
  • Die Kurzfassung: The Wire warf Instagram vor, es habe auf Druck der Regierung mehrere Postings gelöscht, ohne dass es dafür inhaltliche Gründe gegeben habe.
  • Angeblich räume Instagram der rechten Regierungspartei von Narendra Modi eine Vorzugsbehandlung ein und handle auf deren Anweisung. Man beruft sich auf vertrauenswürdige interne Quellen und zitiert aus angeblichen E-Mails.
  • Meta dementiert die Anschuldigungen hart. Die angeblichen Beweise seien gefälscht, The Wire sei einem Betrüger aufgesessen. Trotzdem beharrte The Wire auf seiner Darstellung und legte immer wieder mit neuem, angeblich authentischem Material nach. Eine gute Zusammenfassung der Posse geben Casey Newton und Zoë Schiffer in einer kostenlosen Ausgabe ihres Newsletters (Platformer).
  • Wir trauen Meta so einiges zu, in diesem Fall müssen wir den Konzern aber in Schutz nehmen. Allem Anschein nach trifft Meta keine Schuld.
  • The Wire hat mittlerweile angekündigt, die eigenen Recherchen zu untersuchen:

In the light of doubts and concerns from experts about some of this material, and about the verification processes we used — including messages to us by two experts denying making assessments of that process directly and indirectly attributed to them in our third story — we are undertaking an internal review of the materials at our disposal.

  • Offenbar hat sich The Wire vorführen lassen. Ob dahinter regierungsnahe Akteure stecken, die die Glaubwürdigkeit des Portals untergraben wollten, ist unklar.
  • Klar ist, dass die Unbekannten ihr Ziel erreicht haben. Der Ruf eines der wenigen kritischen Medien in Indien hat schwer gelitten, der autokratische Modi kann sich freuen.
  • Für den Journalismus in einem der bevölkerungsreichsten Länder der Welt ist das tragisch (Slate):

The Wire has done important, noble work under duress, and its best writing remains a brilliant exemplar of what Indian journalism can do best. But going forward, it’ll be so much harder to do this type of journalism. No doubt, reporters will face more persecution and doubts especially when it comes to reporting on Meta—whose largest market is India. This should be a pensive moment for anyone who cares about the feeble state of Indian democracy and its weakened pillars of the fourth estate, because it’s difficult to say where Indian journalism goes from here.

Semafor: Kluge Menschen wollen Journalismus neu denken

  • Während in Indien eine wichtige mediale Stimme an Kraft verlieren könnte, erwacht in den USA eine neue. Justin Smith und Ben Smith haben gemeinsam Semafor gegründet, das am Dienstag das Licht der Welt erblickte.
  • Justin Smith war CEO von Bloomberg, Ben Smith war erst Chefredakteur von BuzzFeed News und dann Medienkolumnist der New York Times. Unter anderem berichtete er über den Sexismus und Machtmissbrauch des damaligen Bild-Chefs Julian Reichelt und brachte diesen damit zu Fall.
  • Kurzum: Die beiden Smiths verstehen ihr Handwerk. In den vergangenen neun Monaten haben sie 25 Millionen Dollar eingesammelt und ein Team aus rund 60 Personen zusammengestellt. Damit möchten sie einen Teil des verloren gegangenen Vertrauens in Medien wiederherstellen.
  • Dafür haben sie ein neues Format entwickelt, das sie Semaform nennen. Chefredakteurin Gina Chua beschreibt das Konzept so:

This format separates the undisputed facts from the reporter’s analysis of those facts, provides different and more global perspectives, and shares strong journalism on the subject from other outlets. Our goal is to provide more transparency, broader viewpoints, and distilled insights: to give readers more clarity about what we know, what we think, and a window into how others see the subject. We think navigating this complex world requires knowing the facts, and also understanding where others are coming from.

  • Im Gegensatz zu klassischen Artikeln ist ein Semaform stark strukturiert und besteht aus wiederkehrenden Elementen:

  – The News

  – The Reporter’s View (or analysis)

  – Room For Disagreement (or counterargument)

  – The View From (or different perspectives on the topic)

  – Notable (or some of the best other writing on the subject)

  • Das erinnert an Axios – oder auch an das Briefing, das du gerade liest. Bei uns rennt Semafor mit der Aspektualisierung jedenfalls offene Türen ein. Auch der Fokus auf Newsletter als zentralen Ausspielweg gefällt uns.
  • Allerdings sind wir unsicher, ob es damit gelingt, Menschen zu erreichen, die sich von Medien abgewandt haben. Nick Heer beschreibt das Problem treffend (Pixel Envy):

This misdiagnoses the problem. A habitually contrarian and cynical reader will likely not find renewed belief in the media from alumni of the New York Times, Bloomberg, NBC News, and Wall Street Journal. We have jumped well beyond skepticism of views; there is now open rejection of facts. Over one-sixth of registered American voters — and over one-third of registered Republicans — are “very” comfortable with voting for a candidate who believes the 2020 U.S. presidential election was fraudulent.

  • Trotzdem hoffen wir natürlich, dass Semafor Erfolg hat. Bislang ist es zu früh für inhaltliche Urteile, aber die beteiligten Reporterïnnen stimmen uns optimistisch, dass Semafor zumindest unser eigenes Medienmenü bereichern wird.

Follow the money

  • Kanye West, auch bekannt als Ye, will das bei der amerikanischen Rechten beliebte Netzwerk Parler kaufen, um ein „uncancelable ecosystem“ zu kreieren (TechCrunch). Jesus Christ! Wer stoppt diesen Irren?!
  • YouTube hat neue Werbeformate und dabei vor allem Podcasts im Blick: YouTube gehört zu den wichtigsten Podcast-Plattformen. Da gilt es, kräftig mitzuverdienen. Das Audio-Ads-Format ist daher jetzt weltweit verfügbar.
  • TikTok launcht Focused View: Das neue Ad-Format (TikTok Newsroom) bittet Werbetreibende nur dann zur Kasse, wenn Userïnnen einen Werbespot freiwillig mindestens sechs Sekunden lang angesehen oder wenn sie innerhalb der ersten sechs Sekunden mit der Werbung interagiert haben, etwa indem sie die Werbung geliked, kommentiert oder geteilt haben.
  • Meta muss Giphy verkaufen: Da half alles nix. Nach der Intervention aus Großbritannien muss Meta die GIF-Plattform Giphy tatsächlich wieder verkaufen. Zu viel Marktmacht, so die Begründung der Kartellwächter. Wäre uns eigentlich gar keine weitere Betrachtung wert, hätte Giphy nicht so große Angst vor der Entscheidung gehabt und im Zuge der Verhandlungen argumentiert, GIFs wären sowieso schon lange nicht mehr in – höchstens bei Boomern. DAS. IST. SO. LUSTIG.

Studien / Paper

  • Warum das Internet zu mehr Polarisierung beiträgt: Erneut bestätigt eine Studie, dass das Phänomen „Filterblasen“ zwar ein sehr schönes Konstrukt, aber sehr wahrscheinlich nicht real ist. Petter Törnberg zeigt, dass eher das Gegenteil der Fall ist: Digitale Medien sorgen für mehr Polarisierung, weil sie Userïnnen mit gegenteiligen Ansichten konfrontieren, nicht weil diese über Algorithmen herausgefiltert würden. Super spannend! Hier die Studie, hier ein Thread des Autoren und hier eine klasse Zusammenfassung der piqd-Kollegen.

Schon einmal im Briefing davon gehört

  • Gas: Die neue Hype-App aus den USA: Nach BeReal rollt nun der nächste Hype-Train in den Internet-Bahnhof: Say hi to Gas, der derzeit beliebtesten nicht-kostenpflichtigen Anwendung in Apples App Store. Hinter der App, die es übrigens bis dato in gerade einmal 12 US-Bundesstaaten gibt, steckt Nikita Bier – ehemaliger Facebook-Mitarbeiter und Erfinder der erst von Facebook aufgekauften und mittlerweile eingestellten App TBH. Das Wall Street Journal sieht in Gas durchaus das Potential das nächste große Ding zu werden. Der Grund: Die App verlangt von seinen Nutzerïnnen, dass sie nette Dinge zueinander sagen. Na, wenn das mal keine geniale Idee ist! Fingers crossed!

Was wir am Wochenende lesen

  • How TikTok ate the internet: The world’s most popular app has pioneered a new age of instant attention. Can we trust it? (Washington Post)
  • Machine Against the Rage: Ein Echt- und Langzeitmonitoring demokratiefeindlicher Aktivitäten (BAG)
  • Why I Believe You Can’t Pivot Podcasts to Video: Podcasts aren’t just videos without a camera budget (Rolling Stone)
  • Mark Zuckerberg Isn’t Saying Much About Facebook These Days: The Meta CEO is ignoring his social network to focus on luring newcomers to a mostly vacant virtual world. (Bloomberg)

Neue Features bei den Plattformen

Facebook

Twitter

Discord

Twitch

Instagram


Header-Foto von charley pangus


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