The Facebook Files | Falschinformationen bei TikTok | Facebook entfernt Querdenker-Accounts | D’Amelios geht es nicht gut | LinkedIn Creator Program

Salut und herzlich willkommen zur 745. Ausgabe des Social Media Briefings. Diese Woche haben sich die Dinge etwas überschlagen. Zunächst sah es so aus, als käme inhaltlich nicht all zu viel auf uns zu. Dann aber veröffentlichte das Wall Street Journal den ersten von nunmehr vier Artikeln, die unter der Überschrift The Facebook Files firmieren. Letztlich hätte jeder einzelne Artikel aus der Serie einen eigenen Deep Dive verdient. Genau das schaffen wir aber diese Woche leider nicht mehr. Von daher gibt es heute zunächst einmal nur grobe Zusammenfassungen. Das eine oder andere Thema wird uns in den kommenden Tagen aber sicherlich noch ausführlicher beschäftigen. Wir bleiben - wie gewohnt - am Ball, wünschen eine gewinnbringende Lektüre und ein angenehmes Wochenende! Merci Martin

The Facebook Files

Was ist

Dem Wall Street Journal (WSJ) wurden zahlreiche Dokumente zugespielt, die belegen, dass Facebook oft bis ins kleinste Detail um die Fehler der Plattformen weiß. Auch wissen sie um die Schäden, die von den Plattformen mit verursacht werden. Das Journal schreibt:

Time and again, the documents show, Facebook’s researchers have identified the platform’s ill effects. Time and again, despite congressional hearings, its own pledges and numerous media exposés, the company didn’t fix them. The documents offer perhaps the clearest picture thus far of how broadly Facebook’s problems are known inside the company, up to the chief executive himself.

Bislang wurden folgende Artikel in der Serie veröffentlicht:

  1. Facebook Says Its Rules Apply to All. Company Documents Reveal a Secret Elite That’s Exempt
  2. Facebook Knows Instagram Is Toxic for Many Teen Girls, Company Documents Show
  3. Facebook Tried to Make Its Platform a Healthier Place. It Got Angrier Instead.
  4. Facebook Employees Flag Drug Cartels and Human Traffickers. The Company’s Response Is Weak, Documents Show.

1) Nicht alle Nutzerïnnen sind gleich

  • Der erste Artikel der Serie beschäftigt sich mit einem Facebook-internen Programm namens „XCheck“. Das Programm war ursprünglich mal als Qualitätskontrolle für hochrangige Accounts gedacht. 2018 veröffentlichte Facebook einen Blogpost, in dem das Programm vorgestellt wurde.
  • Sinn und Zweck des Programms war es, Posts von besonders prominenten Accounts (etwa Medienunternehmen, Politiker oder Musiker) einem zweiten Check zu unterziehen, bevor Posts gelöscht werden.
  • Heute schirmt das Programm – so der Vorwurf des Wall Street Journal – über fünf Millionen VIP-Accounts von der normalen Durchsetzung der Community Standards ab.
  • Einige Accounts werden laut WSJ sogar auf einer Art Whitelist geführt, bei denen die Postings gar keinem Check mehr unterzogen werden. Die Inhaber können somi…

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