Facebook und die Medien, Instagram Reels, Welt ohne Likes

martin Briefing

Salut und herzlich Willkommen zur 591. Ausgabe des Social-Media-Watchblog-Briefings! Heute beschäftigen wir uns mit dem Verhältnis von Facebook und den Medien. Zudem schauen wir auf Reels: Instagrams Versuch, TikTok zu kopieren. Auch blicken wir darauf, wie eine Welt ohne Likes aussehen könnte – und was das für Konsequenzen für Medienmacher hätte. Herzlichen Dank für das Interesse an unserer Arbeit, Simon, Tilman und Martin



Facebook und die Medien: Es ist kompliziert

Was ist: Facebook hat die Page von jetzt.de gedrosselt. Obwohl die Seite knapp 190.000 Fans hat, erreichen die Postings zwei Wochen lang kaum jemanden. Facebook nennt das "eingeschränkte Auslieferung".

Warum Facebook jetzt abstraft: Die Begründung heißt Clickbait. Facebook stört sich an zwei Postings aus den vergangenen Wochen:

Warum das wichtig ist: Facebook bestraft jetzt nach einem Bericht, der (vorsichtig formulierte) Kritik an Facebook enthält. Es ist unklar, ob es einen kausalen Zusammenhang gibt – aber es ist auch nicht ausgeschlossen. Die genauen Gründe bleiben unklar, weil Facebook keine Fragen zu dem Fall beantwortet.

Was in den vergangenen Tagen im Hintergrund passiert ist: Ich habe mich zusammen mit jetzt-Chefin Charlotte Haunhorst um die Angelegenheit gekümmert und unsere Erfahrungen hier ausführlich aufgeschrieben (jetzt). Die kompakte Zusammenfassung:

  • Am Donnerstagmorgen erhält jetzt eine automatisierte Nachricht, dass die Seite gedrosselt wurde. Facebook verweist auf die beiden Postings, die es für Clickbait hält.
  • Wir fragen unmittelbar danach bei Facebook an, weil wir nicht verstehen, was die beanstanden Beiträge mit Clickbait zu tun haben.
  • Die Anfrage versandet zwischen unterschiedlichen Abteilungen. 28 Stunden erhalten wir eine Erklärung, die wörtlich aus einem zweieinhalb Jahre alten Blogpost kopiert ist, den man beim ersten Googlen selbst findet. Sie hat nichts mit unseren Fragen zu tun. Auch die Verweise auf Facebooks Maßnahmen gegen Video-Clickbaiting und einen Eintrag im Facebook-Media-Blog helfen nicht weiter.
  • Am Freitagabend schickt Facebook eine weitere automatisierte Nachricht: Der Einspruch, den wir gegen die Drosselung eingelegt hatten, wurde abgelehnt. Die Seite läuft zwei Wochen lang auf Sparflamme.

Was unklar bleibt: Nach welchen Kriterien entscheidet Facebook, was es als Clickbait einstuft? Passiert das automatisch, oder sind dafür Menschen verantwortlich? Und warum schränkt Facebook die Reichweite eines Beitrags ein, der sich kritisch mit Facebook auseinandersetzt? Weil Facebook uns die Auskunft verweigert, können wir nur mutmaßen:

  • Beim ersten Posting haben wir den Namen der Fast-Food-Kette nicht genannt, weil viele Menschen in Deutschland "Chick-fil-A" nicht zuordnen können.
  • Die Überschrift auf Facebook lautet: "Fast-Food-Kette schließt nach Protesten die einzige Filiale in Europa." Vermutlich stuft Facebook den fehlenden Namen als Clickbait ein, da wir Informationen vorenthalten.
  • Ich empfinde das nicht als absichtliche Irreführung, sondern als eine Überschrift, die relativ sachlich informiert, was Leserïnnen erwartet. Aber ich kann zumindest nachvollziehen, was Facebook daran stört.
  • Das zweite Posting enthält einen Link mit dieser Überschrift: "Das neue Facebook-Unternehmenslogo sorgt für Spott auf Twitter". Das entspricht exakt dem Inhalt des Textes.
  • Ich unterstelle Facebook nicht, dass sie kritische Berichterstattung verhindern wollen. Das wäre außerordentlich dumm. Vermutlich hat ein übereifriger Algorithmus angeschlagen.
  • Warum der Einspruch keinen Erfolg hatte, kann ich mir nicht erklären. Spätestens zu diesem Zeitpunkt muss doch ein Mensch darauf schauen – zumal wir parallel mit dem PR-Team in Kontakt standen.

Warum das Ärgernis weit über jetzt hinausgeht: Wir haben mit mehreren anderen Medien gesprochen, bevor wir den Text aufgeschrieben haben. Mittlerweile weiß ich von sechs Medien, die ähnliche Probleme hatten oder immer noch haben. Ihre Seiten wurde für angeblichen Clickbait abgestraft, und oft verstehen sie nicht, was sie falsch gemacht haben. Einige wollen nicht genannt werden, weil sie mit Facebook in Kontakt stehen und versuchen, die Angelegenheit zu klären.

Auf Twitter hat sich Daniel Drepper gemeldet:

Philip Kreißel bestätigt die Theorie der fehlgeleiteten Flagging-Systeme:

Und Bent Freiwald von den Krautreportern schrieb mir (Nachricht gekürzt und leicht bearbeitet):

"Es ging um zwei Überschriften. Die erste: "Viele Kommunen haben ein Geldproblem – diese Bürgermeisterin hat es gelöst" Und die zweite: "Noch nie war es so einfach, sich ein gutes Gewissen zu kaufen"

Was wir dann erlebt haben, war absurd. Das hat sich über Wochen gezogen, unsere Posts hatten nur zwischen einem und drei Likes. Wir sollten die Meldungen auf Englisch screenshoten, weil sich wohl eine englischsprachige Abteilung um die Prüfung unserer deutschen Artikel kümmern sollte. Dann hat die Ad-Abteilung unseren werbetreibenden Redakteur angerufen, um sorry zu sagen. Nur: Der Mensch, der entscheidet, meinte bis zuletzt, dass unsere Überschriften Clickbait seien. Der vom Ad-Center meinte, er könnte das auch nicht verstehen."

Zusammengefasst: Die Angestellten arbeiten nicht unbedingt koordinierter als die Algorithmen. Vermutlich taugt als Erklärung also das leicht abgewandelte Hanlon’s Razor: "Geh nicht von Böswilligkeit aus, wenn Inkompetenz genügt."

Kein Facebook, kein Problem? Medien haben offenbar Probleme mit Facebook. Die naheliegende Schlussfolgerung wäre also, die Facebook-Seite dicht zu machen und sich den Ärger zu sparen. Ganz so einfach ist es nicht. Bent schreibt etwa:

"Noch eine kurze Einordnung, warum uns das so weh tat: Für uns ist Facebook immer noch eine der wichtigsten Quellen für neue Mitglieder. Unser ganzes Geschäftsmodell basiert ja auf Mitgliedschaften. Diesen Hahn hat Facebook für ein paar Wochen zugedreht. Das waren echte Scheiß-Wochen, die uns aber dazu gebracht haben, darüber nachzudenken, wie wir diese Abhängigkeit beenden können."

Die Krautreporter nutzen Facebook als Plattform, um neue Abos zu generieren. Andere Verlage erhalten einen signifikanten Teil ihrer Leserïnnen über Facebook (auch wenn die Bedeutung im Vergleich zum SEO-Traffic bei den meisten Medien sinkt). Die Plattform ist und bleibt ein wichtiger Kanal, der Zielgruppen erschließt, die sonst vielleicht gar nicht auf die eigene Webseite fänden.

Be smart: Öffentlich betont Mark Zuckerberg gern (Atlantic), wie wichtig er unabhängigen Journalismus findet. 300 Millionen Dollar will er in Lokaljournalismus investieren (SZ). Doch was Facebook tut, passt nicht immer zu dem, was der Facebook-Chef sagt.

Als im August bekannt wurde, dass Facebook in seiner App einen separaten Bereich für Nachrichten einführen will (mittlerweile ist der News Tab offiziell gestartet, unter anderem mit Breitbart als einem der Partnermedien), habe ich in Briefing #572 eine Liste mit Ereignissen der vergangenen Jahre zusammengestellt, die Facebook als unzuverlässigen bis gefährlichen Partner für Medien erscheinen lassen.

Falsche Metriken, die zu sinnlosen Investitionen in Videos führten, die gefloppten Projekte Facebook Live und Facebook Watch, Instant Articles, Trending Topics, die teils schwierige Zusammenarbeit mit Faktenprüfern und drastische Newsfeed-Änderungen, die den Traffic vieler Medien einbrechen ließen – eine Liebesheirat ist das nicht.

Natürlich ist Facebook nicht dafür verantwortlich, Verlagen ein funktionierendes Geschäftsmodell zu liefern. Und kein Medium muss eine Facebook-Seite betreiben. Aber Facebook hat eben kein unbeschränktes Hausrecht, die Nutzungsbedingungen gelten für beide Seiten.

Facebook ist die größte Kommunikationsplattform der Welt. Mark Zuckerberg ist einflussreicher als alle Chefredakteure. Wenn er sich entscheidet, Facebooks Algorithmus zu ändern und 2,5 Milliarden Menschen andere Inhalte vorzusetzen, kann das Wahlen beeinflussen und Gesellschaften spalten. Im Vergleich dazu spielt die jetzt-Seite keine große Rolle. Aber Facebook beteuert gern, dass es sich seiner Verantwortung bewusst sei. Manchmal verraten die kleinen Details, wie ernst es jemand mit einem Versprechen meint.

Ergänzung kurz vor Redaktionsschluss: Am späten Donnerstagabend hat Kollege Matthias Eberl einen Blogeintrag veröffentlicht (Rufposten), der sich noch viel ausführlicher mit dem Verhältnis von Facebook und Medien beschäftigt, als ich es in diesem Briefing tun kann. Sein Fazit:

"Facebook hat sich zu einem so problematischen Konzern entwickelt, dass es, gemessen an dem hohen journalistischen Anspruch und dem besonderen Auftrag der Presse, in der Gesellschaft längst nicht mehr geboten scheint, dessen Dienste zu nutzen."

Autor: Simon Hurtz



Reels: Instagrams Versuch, TikTok zu kopieren

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Was ist: Instagram hat ein Musik-Video-Remix-Feature gelauncht, das stark an TikTok erinnert und wohl auch in erster Linie dafür gedacht ist, TikToks Siegeszug auszubremsen. Das neue Feature – Reels – ist zunächst nur in Brasilien verfügbar und funktioniert so:

  • Nutzer finden das Feature Reels innerhalb der Stories-Optionen neben Boomerang und Super-Zoom.
  • Die Videos, also die Reels, können eine Länge von insgesamt 15 Sekunden haben und wahlweise mit Musik anderer Videos, mit Musik aus der Instagram-Bibliothek oder mit Trending Songs versehen werden.
  • Reels können dann in Stories gepostet oder direkt mit Freunden geteilt werden.
  • Innerhalb von Explore gibt es eine neue Top-Reels-Section, die die beliebtesten, öffentlichen Reels zeigt.
  • Zudem bekommen einige besonders beliebte Audio Snippets ihre eigenen Pages, um Nutzern zu zeigen, was andere draus gemacht haben.
  • Natürlich können die Videos auch mit einer Reihe von Optionen bearbeitet werden: etwa mit „timed captions“, damit Schrift an der passenden Stelle auftaucht. Weitere populäre TikTok-Features sollen folgen.

Warum ist das interessant? Facebook ist dafür bekannt, populäre Features von Mitbewerbern gnadenlos (erfolgreich) zu kopieren. Das bekannteste Beispiel ist sicherlich das Stories-Format, das sich zunächst bei Snapchat enormer Beliebtheit erfreute und dann bei Instagram, WhatsApp und Facebook ebenfalls eingeführt wurde.

Be smart: Instagram setzt darauf, dass NutzerInnen nicht zu TikTok abwandern, wenn sie doch die gleichen Features auch bei Insta nutzen können, ja obendrein sogar auf der Plattform schon all ihre Freunde haben. Ich verstehe die Intention und würde denken, dass das auch für viele Millionen NutzerInnen funktioniert.

Allerdings denke ich nicht, dass das TikToks Popularität merklich schaden wird. Denn anders als bei der Einführung der Stories, ist TikTok nicht bloß ein Feature, das nach Belieben kopiert werden kann. TikTok ist eine gänzlich andere Art von sozialem Netzwerk, das vor allem dadurch besticht, dass es gar keinen Social Graph braucht, um erfolgreich zu sein. Im Gegenteil: TikTok funktioniert ganz wundernar, auch wenn ich dort nicht einen Freund habe. Bedeutet aber auch: TikTok wird Instagram und Facebook sicherlich niemals überholen. TikTok ist eher eine zeitgemäße Variante des Fernsehens.

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Eine Welt ohne Likes

Was ist: Nach Tests in Australien, Brasilien, Kanada, Irland, Italien, Japan und Neuseeland testet Instagram nun auch in den USA (WIRED), wie es sich für die NutzerInnen darstellt, wenn Posts keine sichtbaren Likes mehr aufweisen.

Warum ist das interessant?

  • Likes sind sowohl für Privatleute als auch für Profis zu einer Währung geworden. Wer die meisten Likes bekommt, gewinnt. Ob nun Herzen auf dem Schulhof oder lukrative Werbeverträge.
  • Auf der anderen Seite erhöht die Jagd auf Likes den Druck auf all jene, die sich vermeintlich nicht so großer Beliebtheit erfreuen. Mitunter mit drastischen Folgen: Der Stress, der früher in der Schule bleiben konnte, verfolgt die Kids nun 24/7.

Be smart: In Briefing #552 hatten wir bereits festgehalten, dass sich mit Blick auf die zunehmende Beliebtheit von Messengern und Stories sowie den hier aufgeführten Tests feststellen lässt, dass „öffentliche“ Zahlen bei Social Media künftig immer weniger eine Rolle spielen werden. Für die private Nutzung von Social Media finde ich das großartig. Für die professionelle Nutzung eigentlich auch – gleichwohl sehe ich die Herausforderung für viele, über die eigenen Social-Aktivitäten neu nachzudenken. Weg von quantitativen Kriterien, hin zu qualitativem Feedback.

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Social Media & Politik

Der Name des Whistleblowers: Facebook, Youtube, Twitter und fast alle anderen Plattformen haben eines gemeinsam: Sie wollen so wenig mit Politik zu haben wie möglich. Am liebsten würden sie als komplett neutrale Instanzen wahrgenommen, die nur Inhalte zugänglich machen, die Nutzerïnnen hochladen. Aus ökonomischer Sicht ist das nachvollziehbar: Wer Stellung bezieht, macht sich angreifbar und verärgert womöglich Teile seiner Nutzerïnnen. Leider ist es unmöglich – denn wer keine Stellung bezieht und nicht handelt, sendet ebenso ein Signal.

Ein aktueller Fall zeigt, dass die Unternehmen bei derselben Fragen zu unterschiedlichen Antworten kommen: Sollen sie Beiträge und Anzeigen entfernen, die den mutmaßlichen Whistleblowers enttarnen, der das Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump ins Rollen brachte? Facebook und YouTube (CNN) sagen ja – Twitter sagt nein. Demnach schützen Twitters Nutzungsbedingungen nur Informationen wie Adressen oder Kontaktdaten. Den Namen zu nennen, sei dagegen erlaubt (Washington Post).

Seitdem versuchen rechte Republikaner, darunter auch Donald Trump und sein Sohn, den Namen des mutmaßlichen Whistleblowers auf allen möglichen Kanälen zu verbreiten (Washington Post). Man könnte sagen, dass sich Twitter nicht einmischt. Oder der Meinung sein, dass sich Twitter missbrauchen lässt.

Diskriminierung bei Facebook: In einem anonym veröffentlichten Beitrag auf Medium melden sich People of Color zu Wort, die bei Facebook arbeiten. Sie werfen dem Unternehmen vor, zu wenig gegen Diskriminierung zu tun. Facebook trete zwar öffentlich für Diversität ein, schütze seine Angestellten aber nicht vor Herablassung, Aggression und Alltagsrassismus. Zwölf anonyme Mitarbeiterïnnen schildern Situationen aus dem vergangenen Jahr, in denen sie ihrer Herkunft, ihres Aussehens oder ihres Geschlechts diskriminiert wurden. Bereits vor einem Jahr hatte ein früherer Facebook-Angesteller ein ähnliches Memo veröffentlicht (Facebook).



Schon einmal im Briefing davon gehört

Getting Caught on Insta: Auf Instagram gibt es bekanntermaßer eine ganze Reihe von Lifestyle-Gurus, die dir liebend gern ihre Lebensweisheiten in Form von Webinars und überteuerten PDFs näher bringen möchten. Die allermeisten von ihnen sind allerdings nicht einmal annähernd so erfolgreich wie sie behaupten, sondern einfach nur miese Scammer – das jedenfalls behaupten die Macher des Insta-Accounts Baller Busters, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, diese modernen Hochstapler zu überführen. On the Internet, No One Knows You’re Not Rich. Except This Account. (New York Times)



Neues von den Plattformen

Facebook

  • AUX : Facebook hat eine Abteilung, deren Aufgabe es ist, kontinuierlich neue, experimentelle Apps auf den Markt zu schmeißen, um sie im kontrollierten Rahmen live zu testen. Das sogenannte NPE Team hat nun zum einen in Kanada die App AUX gelauncht – eine Social Listening App, die an turntable.fm erinnert und für Schüler gedacht ist. (Techcrunch)
  • Bump: Zum anderen hat das NPE Team eine neue Chat-App (Techcrunch) gelauncht, die sich eher an Studierende richtet und dafür gedacht ist, einzig über Text miteinander ins Gespräch zu kommen: Fotos, Videos und Links sind bei Bump nicht erlaubt.
  • Nav Bar Tabs und Notifications: FB-NutzerInnen können fortan ihre Tabs selbst anordnen und belegen. Zudem können die Notifications bei der Nav Bar abgestellt werden. Yes! (Techcrunch)

WhatsApp

  • Catalogs: Weil immer mehr Menschen auf WhatsApp nicht nur mit Freunden und Bekannten chatten, sondern auch mit Unternehmen über Produkte sprechen, führt WA die Option ein, ganze Kataloge auf der Plattform zu hinterlegen.

YouTube



One more thing

Yay! Am Montag haben wir uns zum allerersten Mal in der sechsjährigen Geschichte unseres Blogs zu einem Strategie-Treffen zusammengefunden und gemeinsam mit meinen zwei wunderbaren Kollegen aus Göttingen über die Zukunft des Watchblogs gesprochen. Tenor: Wir haben richtig Bock! Und ja, die Zukunft des Watchblogs orientiert sich an der Gegenwart ­čÖé