Preisgekrönter Indie-Newsletter zu Social Media

Spotifys Joe-Rogan-Problem: Warum der Fall besonders ist

Salut und herzlich willkommen zur 774. Ausgabe des Social Media Briefings. Heute widmen wir uns komplett Spotifys Joe-Rogan-Problem und erklären, warum der Fall besonders ist. Donnerstag sehen wir uns dann hoffentlich in der Lecture mit Daniel zum Thema „Gründen in der Creator Economy“. Am Freitag erscheint dann das nächste Briefing. Wir bedanken uns für das Interesse an unserem Newsletter und wünschen einen wunderbaren Mittwoch! Simon und Martin

Spotifys Joe-Rogan-Problem: Warum der Fall besonders ist

Was ist

Spotify stand bislang eher selten im Fokus dieses Newsletters. Nach den Ereignissen der vergangenen Wochen kommen wir aber nicht mehr daran vorbei. Spotify ist kein soziales Netzwerk, aber trotzdem eine wichtige Online-Plattform, die Inhalte hostet und selbst anbietet. Und die, das zeigt die Debatte um den Podcast-Host Joe Rogan, genau wie Facebook oder YouTube Richtlinien für den Umgang mit Desinformation benötigt.

Wie die Kontroverse entstanden ist

  • Noch bevor Neil Young ins Spiel kommt und alle Medien darauf anspringen, schreiben Hunderte Forscherinnen und Ärzte einen offenen Brief an Spotify.
  • Sie kritisieren, dass im Podcast Joe Rogan Experience (JRE) immer wieder vermeintliche Expertïnnen zu Wort kommen, die dort längst widerlegte Fehlinformationen und Verschwörungserzählungen über das Coronavirus verbreiten und damit ein Millionenpublikum erreichen.
  • Ihre Forderung ist eindeutig: "We, the undersigned doctors, nurses, scientists, and educators thus call on Spotify to immediately establish a clear and public policy to moderate misinformation on its platform."
  • Kurz darauf weist Neil Young sein Management und Label an (Rolling Stone), seine gesamte Musik von Spotify zu entfernen: "They can have Rogan or …

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